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Die schmerzhafte Erfahrung, dass es Menschen gibt, deren bloße Existenz mich an der Rechtfertigung der meinen zweifeln lässt, wiederholt sich immer wieder.
12.5.10 00:48


marburg update

In Marburg ist städtebaulich wieder einiges passiert seit meiner letzten Berichterstattung zum Thema. Bei meinem Sonntagsspaziergang heute habe ich Folgendes sehen können:
  • In Sachen Fußgängerbrücken tut sich sehr viel: Die Strompfeiler für den Neubau des Hirsefeldstegs stehen ja schon länger, aber überrascht hat mich, dass auch die Widerlager und der kleine runde Mittelpfeiler für die neue Drehbrücke über die Mündung des Schwarzen Wassers bzw. die dortige Wildwasserbahn fertig sind. Außerdem gibt es jetzt eine Brücke über den Mühlgraben, die Hörsaalgebäude und den neuen Parkplatz auf dem ehemaligen Brauereigelände verbindet.
  • Die Drehbrücke muss man dabei zusammen erwähnen mit dem Großbauprojekt der DVAG; mittlerweile haben auf dem für Marburger Verhältnisse riesigen Baugrundstück die Gründungsarbeiten begonnen und eine Wasserbaufirma ist auch schon vor Ort, weil ja in diesem Zusammenhang auch eine Uferpromenade entstehen soll, sowie eine neue Wegführung auf der rechten Lahnseite bis eben zu jener Drehbrücke.
  • Und der neue Parkplatz, zu dem die andere Brücke führt, ist sehr schick geworden; obwohl es sich ja nur um eine Interimslösung bis zum Bau des neuen Institutsgebäudes für den Campus Firmanei handelt, hat man ihm eine ansprechende Gestaltung als Parkhafen mit Beeten beschert und auch noch neue Unterflur-Glascontainer gebaut. Als Zierde dient der frisch sanierte Stummel des Schornsteins der ehemaligen Brauerei, dessen Backsteinsockel doch sehr hübsch ist.
  • Die neue Wohnanlage zwischen Hermann-Cohen-Weg und B3, gegenüber der Phil-Fak, ist nun großenteils bezogen, alle Abschnitte sind zumindest rohbaufertig und die Umfeldgestaltung kommt auch voran. Von hinten gesehen atmet der Bau den Geist der 50er Jahre, da hinten nur Abstellkammern und Bäder mit kleinen Fenstern sind, aber von vorne kommen die bunten Glasbalkonbrüstungen sehr gut.
  • Passend dazu: Das schmale Townhouse mit Café und öffentlichem Fußgängerdurchgang in der ewigen Baulücke zwischen Steinweg und Pilgrimstein ist jetzt auch im Rohbau fertig, irgendwie passiert aber nicht mehr viel; ich hoffe, da ist niemand pleite gegangen.
  • Der Schulerweiterungsbau direkt neben der Stadthalle ist einigermaßen fertig, sieht ehrlich gesagt aber alles andere als gut aus. Ähnliches gilt für den letzten Bauabschnitt des Universitätsklinikums auf den Lahnbergen.
  • In der Bahnhofstraße wird jetzt an dem Gebäude herumsaniert, das derzeit u.a. das Mammographie-Screeningzentrum beherbergt und demnächst dauerhafter Standort des Chemikums werden soll.
  • Zwischen Bahnhofstraße und Lahnstraße wird das Alters- und Pflegeheim St. Elisabeth durch Neubau von Querriegeln und anschließende Sanierung des Altbaus stark vergrößert. In das ehemalige Haushaltswarengeschäft im Vorderhaus soll eine Begegnungsstätte einziehen.
  • Auf dem Parkplatz neben dem G-Werk sind zwei Solarbäume entstanden, sprich: Zwei große rechteckige, der Sonne nachgeführte Solaranlagen auf hohen Masten. Für Parkplätze, wo Schatten ohnehin gerne genommen wird, eine ideale Lösung. Nebenbei bringen Solarbäume erheblich mehr Energieertrag als feste Photovoltaikanlagen - an sonnigen Tagen können sie durchaus neun Stunden am Stück mit Spitzenleistung laufen.
  • An der Ecke Neue Kasseler Straße / Schlosserstraße hat das Autohaus Schwarz jetzt seinen Neubau fertig, der nicht nur einigermaßen was aussieht, sondern nebenbei auch dazu geführt hat, dass der Fußweg zum Aldi wesentlich angenehmer geworden ist.
  • Last but not least: Am Hauptbahnhof werden weiter die Obergeschosse des Empfangsgebäudes entkernt. Leider sind im Vorgriff auf die Sanierung bereits jetzt alle Schließfächer außer Betrieb genommen worden. Nachts passieren kleinere Arbeiten im Gleisfeld, das Lager mit U-Steinen vor meinem Fenster lässt vermuten, dass im Zusammenhang mit dem Umbau der Verkehrsstation auch die Kabelführungen erneuert werden.
25.4.10 19:43


thomson or not thomson

Nachdem meine Versuche, im Usenet Informationen zu erhalten, gescheitert sind beziehungsweise nur zu Grundsatzdiskussionen über Waschmittel geführt haben, versuche ich es mal bei meiner werten Leserschaft:
Liest hier jemand mit, der eine Thomson-Waschmaschine besitzt oder jemanden kennt, der eine hat? Oder hat jemand Erfahrungen zur Qualität von Waschmaschinen (insbesondere Topladern) aus dem FagorBrandt-Konzern allgemein?

Nachtrag:
Wenn man sich ein wenig mit Kaufkriterien für Waschmaschinen beschäftigt, sieht man schnell die Grenzen der eigentlich lobenswerten EU-Vorschriften für Verbrauchsangaben: Abgesehen davon, dass keine nennenswerte Maschine mehr unterhalb von Kategorie A spielt, sind auch die Angaben des Verbrauchs pro Ladung irreführend, da es Geräte von 5 kg bis 12 kg Fassungsvermögen gibt. Eigentlich müssten Strom- und Wasserverbrauch pro Kilo angegeben sein.
Da außerdem mittlerweile die meisten besseren Maschinen eine Mengenerkennung haben und jede Menge Spezialprogramme haben, ist es auch fragwürdig, warum die Verbrauchswerte nur mit vollen Ladungen Baumwolle bei 60 Grad gemessen werden und ein Jahresverbrauch stumpf über 200 volle Ladungen gerechnet wird. Eigentlich müsste man den Verbrauch für eine repräsentative Mischung aus 200 unterschiedlichen Waschgängen (verschiedene Zuladungen, verschiedene Programme) ermitteln und angeben. Die Tabelle der Stiftung Warentest liefert übrigens auch keine besseren Daten als die EU-Datenblätter, nur dass dort mit 40 Grad Buntwäsche etwas realitätsnäher gewaschen wird.
24.4.10 14:03


Es geschieht so viel und doch so wenig. Ich habe den »Mann ohne Eigenschaften« bis zu dem Punkt gelesen, wo er anfängt in Fragmente auszufasern. Ich habe gelernt eine Zapfanlage zu bedienen. Ich habe die erste Sitzung meines ersten eigenen Seminars gehalten. Ich habe mir eine Universalfernbedienung gekauft. Ich habe hungrig in meinem Zimmer gesessen, weil ich mich nicht in die Küche getraut habe. Ich habe hartnäckige Flecken entfernt. Ich bin mit einem Aktenkoffer durch Marburg gegangen. Ich war in Wien. Ich habe meiner Familie zum zweiten Mal in Folge Ostergeschenke gemacht. Ich habe meinen Schreibtisch desinfiziert. Ich habe mich unbeliebt gemacht. Ich habe Metroid Prime gespielt. Ich habe meine Gläser vermisst. Ich habe meine Arbeitszeiten geändert. Ich bin müde und nervös.
17.4.10 19:34


nomenomen vol. 2

Eine Endstation der gerade in Delhi neu eröffneten Metrolinie 5 heißt Inderlok.
9.4.10 14:25


Ich weiß, dass das nicht nett ist, aber ich empfinde jedes Mal Schadenfreude, wenn ich sehe, dass Leute, die ich nicht leiden kann, schlechter Englisch können als ich. Vor allem, wenn sie das studiert haben.
7.4.10 01:18


wunsch und frage

Wunsch: Ich möchte, dass nie, nie, nie wieder irgendwelche Qualitätsmedien und schon gar kein Printmedien-Webportal-Forumskommentariat irgendwelche apodiktischen Behauptungen dazu machen, ob ein neues technisches Gerät denn jetzt »sinnvoll« sei oder nicht.

Frage: Unter jüngeren und weniger eloquenten Leuten ist heute wie vor 15 Jahren »der/die hat mich die ganze Zeit (nur/bloß) verarscht« anscheinend die Standardbeschreibung für bestimmte Arten von gescheiterten Beziehungen, aber was ist damit eigentlich gemeint?

(Beide Punkte inspiriert durch die Tagespresse und eine Wiederlektüre von Max Goldts »Wenn man einen weißen Anzug anhat«.)
4.4.10 12:28


die beste grundlage für ein solides fundament ist eine gute basis

Die vergangene Woche war ich mit dem UniChor auf Konzertreise in Poitiers, der Partnerstadt Marburgs. Wir haben trotz geringer und in den Männerstimmen prekärer Besetzung zwei ganz brauchbare Konzerte hingelegt, eine nette Exkursion zu zwei Loireschlössern und nach La Rochelle gemacht und auch in jeder anderen Hinsicht viel Freude gehabt. Dass ich diesmal offizieller Übersetzer war, brachte fast mehr Spaß als Stress und außerdem noch eine Flasche Wein, was will man mehr.
Dazu wieder einmal die Urerfahrung französischer Gastfreundschaft. Wir können noch viel lernen.
23.3.10 17:53


gelesen:

Joachim Leuschner et al., Deutsche Geschichte:
Mehr als 1900 Seiten umfasst diese dreibändige Volksausgabe der ursprünglich zehnbändigen Deutschen Geschichte von Vandenhoeck & Ruprecht, und davon befassen sich gefühlt tausend mit den Problemen der Reichskirche oder dem Augsburger Religionsfrieden. Deutsche Geschichte ist ein Geschäft, das bis zirka 1800 sehr viel mehr mit konfessioneller Erbsenzählerei und endlosen Rechtshändeln zu tun hat als mit Blut und Eisen, das werde ich mir behalten. Ansonsten bleibt Genugtuung, sich die drei Backsteine nun wirklich einverleibt zu haben. Ich kann es jedem empfehlen, aber man sollte genügend Zeit einplanen.
23.3.10 17:40


nomenomen

Der Pressesprecher einer Hamburger Immobiliengesellschaft heißt Michael Bleiziffer. Ich finde das unglaublich amüsant.
13.3.10 21:12


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