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auf die glocke!

Heute haben, den ganzen Tag, von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss, die Marburger Stadtbusfahrer gestreikt. Ich bin sechs Kilometer bergauf durch den Schnee zur Arbeit gelaufen, bei wunderschöner Aussicht, denn der Fußweg auf die Lahnberge führt über die Spiegelslust. Zwei Stunden nach meinem regulären Feierabend war ich dann zu Hause, weil ein Kollege so nett war, sein Auto mit uns aufzufüllen.

Und was sage ich trotzdem oder gerade deswegen zu diesem Warnstreik?
Richtig so.
Streiks müssen so weh tun wie möglich, sonst sind sie länger als nötig. Ein Warnstreik, der nur symbolische Wirkung hat, ist auch kein Warnstreik, da könnte man sich ja gleich aufs Fahnenschwenken beschränken.

Sanfte Streiks fordern ist genauso wie Lohnzurückhaltung fordern, gewerkschaftliche Organisation verhindern oder Angestellte pauschal nach Dienstalter für unkündbar erklären, nämlich illiberal und nicht nachhaltig. Jedes Erschlaffenlassen des Lohnkonflikts schlägt über die Binnennachfrage und die Arbeitsproduktivität direkt auf die allgemeine Wohlfahrt zurück.
3.2.10 00:11
 



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