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und sonst so?

Montag vor einer Woche war ich bei einer Informationsveranstaltung zum Planungsstand für neuen Campus und UB. Ich habe wenig Neues erfahren, das Interessanteste war noch der Vortrag des Hydrologen. Unterhaltsam bis nervig dagegen die aufgescheuchten bis kopflosen »kritischen Stimmen«, denen man anmerkte, dass sie nicht nur schlecht informiert waren, sondern vor lauter Aufregung auch gar nicht richtig rezipieren konnten, was an die Leinwand geworfen wurde.
Dass der Alte Botanische Garten in Gänze als Denkmal erhalten bleibt und sich durch die Abrisse die gesamte Grünfläche sogar vergrößert, wollen einige einfach nicht glauben. Was ich gelernt habe: Wenn man Bauprojekte vorstellt, muss man immer auch den direkten Vergleich zum Status quo durch deckungsgleiche Folien bieten können, sonst können sich die Leute nicht vorstellen, was wo ist. Unterteilungen von Schutzflächen in Untersegmente durch irgendwelche Linien sollte man unterlassen, weil es immer jemanden geben wird, der das für die Abgrenzung von Bauparzellen hält.
Besonders unappetitlich übrigens die von mir am selben Tag wahrgenommene »Berichterstattung« zum Thema in der AStA-Zeitung. Wenn man ihr glauben darf, bilden Campusneubau und DVAG-Neubauten ein gemeinsames Gentrifizierungskonzept, das die Nordstadt zu einem nachts menschenleeren Schickimicki-Ghetto mit katastrophalen Verkehrsverhältnissen machen wird, in dem das selbstverwaltete Wohnheim Bettenhaus den einzigen Leuchtturm bildet. Und Nordstadtbewohner wie ich einer bin, sind, wie ich gelernt habe, bereits jetzt zu arm um in dem Feinkostladen unten im DVAG-Parkhaus einzukaufen.

Am Samstag Konzert, Hellsongs im KFZ. Man muss sich das so vorstellen, dass Joni Mitchell loungige Interpretationen von Metallica, AC/DC, Iron Maiden oder Judas Priest spielt (»the softest metal band in the world«), begleitet von Bruce Hornsby und ein paar Schweden. Sehr empfehlenswert.

Gestern Demonstration gegen Mittelkürzungen an den hessischen Hochschulen. Sprechchöre und venezolanischen Kampfska halte ich zwar für strukturelle Gewalt, aber sonst war es ganz okay.

Heute aus gegebenem Grund mal wieder bei einer Fachschaftssitzung gewesen. Ich befürchte, ich schaffe da noch mein Zehnjähriges. Immerhin verschafft sich die Fachschaft jetzt endlich mal eine Homepage im Uni-CMS, was die Pflege erleichtern dürfte.
12.5.10 20:16
 



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