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Mal ein paar Beobachtungen über die vergehende Zeit, die über »wir hatten damals nur drei Programme und keine Handys« hinausgehen:
Als ich klein war, dort wo ich klein war (die Pfalz ca. 1986ff.) ...
... kochte man Wasser auf dem Herd. Wasserkocher waren kaum verbreitetet. Überhaupt wurde damals außerhalb der klassischen Teegegenden Norddeutschlands kaum Tee getrunken, und wenn, dann roter Früchte- oder Pfefferminztee. Sonst gab es kaum Sorten.
... kosteten Einkaufswagen keinen Pfand und hatten nur zwei Lenkrollen.
... wechselte man beim Auto noch selber das Öl, und genügend Leute ließen das Altöl einfach in den Rinnstein oder auf die Wiese fließen, um das zu einem Standard-Schulbuchbeispiel für eine Umweltsünde zu machen.
... wurde erheblich weniger Eisenbahn gefahren als heute, da es weder Schönes-Wochenende- noch Länder- noch Semestertickets in der heute üblichen Form gab.
... waren Toiletten üblicherweise Hochspüler mit freistehendem Spülkasten.
... war das tägliche Angebot an Kinder-Zeichentrickserien im Fernsehen selbst auf den Privatsendern noch erheblich kleiner, wurde aber wesentlich intensiver wahrgenommen.
... füllte die Sommerhitze die (allesamt unklimatisierten) Autos, egal ob neu oder gebraucht, mit Kunststoff- und Polsterausdünstungen, von denen Kindern bereits vor dem Losfahren schlecht wurde.
... hatte man seine Tiefkühlkost, wenn überhaupt, von Eismann oder Bofrost, weil der Lebensmittelhandel kaum welche verkaufte
... und war das Schlemmerfilet, dieser fetttriefende Backstein aus Seelachs mit einer mehr oder minder genießbaren Kräuterkruste, noch eine nagelneue Innovation.

(Alle Angaben ohne Gewähr und höchst subjektiv.)
28.6.10 18:16
 



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