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Wenn man bis vor den Zweiten Weltkrieg zurückgeht (und mancherorts muss man nicht einmal so weit zurückgehen), sieht man als weit verbreitete Einstellung zu dem, was damals eher Arbeitswelt als Wirtschaft genannt wurde, dass die Heldenleistungen der Werktätigen in einer Art Kriegsanstrengung in dreckigen, gefährlichen Höllenwelten vollbracht werden und man selbstverständlich die für die Zukunft zu erwartenden zyklopischen Arbeiten, nur unter höchster Selbstverleugnung und mit immer größerer Opferbereitschaft leisten können würde. Groß, stark, schrecklich, tödlich - alles dasselbe.
Dagegen werden heute beispielsweise im Schwermaschinenbau Hunderte Tonnen schwere Werkstücke gegossen, geschmiedet, geschweißt, gefräst, geschnitten und transportiert, ohne dass dies als sensationelle Leistung riesiger, wie ein Mann zusammenspielender Arbeiterheere unter Inkaufnahme gewaltiger Opfer erscheint. Es sind nur ein paar hundert Facharbeiter mit 35-Stunden-Woche und Tariflohn beteiligt, und die gehen nach Feierabend nach Hause und spielen PlayStation. So haben sich das all die rechten und linken Menschenverächter, die einmal wollten, dass der Mensch vor der Arbeit zu einem Nichts zusammenschrumpfe, nicht vorgestellt.
9.7.10 14:10
 



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