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marburg update

Es gibt schon wieder jede Menge Neues über die Marburger Stadtentwicklung zu berichten. Zuallererst sind zwei Ereignisse geschehen, mit denen man schon fast gar nicht mehr gerechnet hätte:
Es wurden einmal die Arbeiten am alten Kesselhaus der Brauerei fortgesetzt. Diesen Bau in einer der exponiertesten Lagen der Stadt (vorspringend, direkt neben dem Oberstadtaufzug) haben die Marburger Freimaurer (Loge »Zu den drey Löwen«) vor Jahren rekonstruiert und dann tat sich ganz lange nichts mehr. Jetzt sind auf einmal Fenster und Türen eingesetzt. Man darf gespannt sein.
Zum anderen haben auf dem schon längst gerodeten Gelände zwischen für den Neubau Chemie tatsächlich Arbeiten begonnen: Es werden jetzt erst einmal ordentlich Rohre verlegt. Ob es nach der Verrohrung dann wirklich mit dem Hochbau losgeht, wird man sehen, aber mir wurde bereits zugetragen, dass ein ganzes Baucontainerdorf entstehen wird - also ist die Antwort wohl ja.

Und sonst so?
  • Die Drehbrücke über das Schwarze Wasser ist fertig und benutzbar, nur eine Gestaltung des Weges von dort bis zur Elisabethbrücke und weiter wird wohl auf sich warten lassen, bis das DVAG-Projekt und das Pflegeheim an der Lahnstraße fertig sind.
  • Auf der genannten Baustelle der DVAG in der Rosenstraße wird in atemberaubendem Tempo gebaut; mittlerweile sind schon einige Abschnitte der Wand für die lange, geschwungene Rampe, die wohl die Uferpromenade zur Brücke hochführen wird, fertig. Neulich wurde die ganze Nacht hindurch eine Bodenplatte betoniert und erste Stützen stehen schon. Auch das Pflegeheim ist ziemlich weit, mittlerweile werden da Treppenhäuser herausgerissen und im Neubauabschnitt sind wohl schon Innenausbauten gemacht worden.
  • DVAG-Eigentümer Reinfried Pohl hat übrigens der Universität ein medizinisches Lehr- und Lernzentrum geschenkt. Der Bau von Hausarchitekt Gerd Kaut mit seinen markanten ovalen Obergeschossen wird demnächst hinter der Zentralen Medizinischen Bibliothek entstehen.
  • Die verkehrsreichste Kreuzung Marburgs (Südspange/Beltershäuser Straße) soll in einen Kreisverkehr umgebaut werden; parallel dazu reißt die Firma Tegut ihren dortigen Supermarkt ab und errichtet ein Einkaufszentrum mit einer riesigen ovalen Glaskuppel.
  • Der schicke Parkplatz im Pilgrimstein wird wohl doch nicht die zehn Jahre halten, mit denen ich und andere gerechnet haben, bis das neue Institutsgebäude auf dem Areal zustande kommt: Auf Empfehlung des Wissenschaftsrates soll das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas binnen vier Jahren dort einen Neubau bekommen (2000 qm Nutzfläche, 7,3 Mio. €).
  • Der alte Hirsefeldsteg ist auf der rechten Lahnseite bereits gekürzt worden und nur noch durch temporäre Stege mit dem Ufer verbunden. Die erstaunlich umfangreichen Arbeiten für die Widerlager laufen. Die Gestaltung entspricht der Marburger Corporate Identity (langgezogene Rampen mit roter Sandsteinverkleidung).
  • An der Lahn oberhalb der Mensa beginnt demnächst der nächste Bauabschnitt der Ufergestaltung; zuerst werden mal wieder Rohre gelegt.
  • Der schmale Neubau im Pilgrimstein wird im Schneckentempo weitergebaut, mittlerweile scheint aber schon jemand darin zu wohnen - auch wenn unten noch nichts fertig ist und der Putz noch fehlt, trocknet oben schon Wäsche auf dem Balkon.
  • Und am Hauptbahnhof soll es, da jetzt die Zuwendung der Landesregierung gekommen ist, im September mit der radikalen Umgestaltung des Vorplatzes losgehen. Das einzige, was noch auf sich warten lässt, sind die Sanierung des Erdgeschosses und natürlich der Umbau der Verkehrsstation, also die beiden Teilprojekte, die die DB in Alleinregie erledigt.
29.7.10 14:13
 



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